Almetare

Die Taschenrechner-Bibliothek
für Linux und Windows

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                Taschenrechner
Dieses Projekt besteht aus einigen C++-Klassen für Linux und Windows, mit denen relativ einfach virtuelle Taschenrecher implementiert werden können. Insbesondere handelt es sich dabei um meine eigenen alten Taschenrechner, daher auch der Name: Almetare steht für "Alle meine Taschenrechner". Mein Ziel ist es, irgendwann einmal alle meine Taschenrechner in virtueller Form und mit photorealistischer Darstellung auf dem PC benutzen zu können (nach mittlerweile acht Jahren ist die Hoffnung, dieses Endziel je zu erreichen, allerdings in der Tat nicht sehr groß).

Bisher sind drei Taschenrechner fertig, die - was das äußere Erscheinungsbild betrifft - den Originalen in fast allen Einzelheiten nachempfunden sind. Das geht bis zum Tastaturgeräusch und der automatischen Abschaltung nach ein paar Minuten ohne Benutzereingaben (natürlich kann man das in der Konfiguration auch abschalten).

KDE-Desktop mit Almetare-Rechnern

Almetare-Rechner auf KDE-Desktop

Was allerdings nicht nachgebildet wird, ist die Algorithmik der Rechner. Hier verlasse ich mich ganz auf die mathematische Bibliothek des Compilers (daher bezeichne ich die Rechner auch nicht als Emulatoren). Das heißt insbesondere, daß die virtuellen Rechner genauer rechnen als die Originale (i.d.R. 15 Stellen statt nur 8 bis 12). Davon sollte der Anwender jedoch normalerweise nichts bemerken.

Die Quelltexte habe ich unter die GNU-GPL gestellt, Sie finden sie zusammen mit den Binaries der Taschenrechner auf der Download-Seite.

Texas Instruments TI-30

Der TI-30 war Ende der Siebzigerjahre des vorigen Jahrhunderts der Schulrechner schlechthin. Seine rote Leuchtdiodenanzeige war nicht besonders gut ablesbar (man mußte genau im passenden Winkel in die kleinen Lupen schauen, die vor den winzigen Ziffern angebracht waren), und er verbrauchte viel Strom. Beim Rechnen konnte man ihm richtig zuschauen: Bei "komplizierten" Aufgaben, wie z. B. Sinus oder Kosinus, hat er schon mal eine Sekunde gebraucht und seinen ungeduldigen Besitzer in dieser Zeit mit interessanten Blinkeffekten in der Anzeige unterhalten (dieses Schauspiel auf dem virtuellen Rechner angenähert nachzubilden, hat durchaus einigen Aufwand erfordert). Die Tastatur litt bei zunehmendem Alter etwas unter Prelleffekten, ansonsten hat er aber seine Aufgaben - auch wegen der übersichtlichen Bedienbarkeit - sehr gut erfüllt. Der Rechner kostete, soweit ich mich erinnern kann, bei Sammelbestellungen in der Schule ca. 30,- DM und war damit durchaus recht preiswert.
TI-30

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Casio fx-3600P

Obwohl nicht sehr viel jünger (1982 für 89,- DM gekauft), gehörte der fx-3600P zu einer ganz anderen Rechnergeneration als der TI-30: Zehnstelliges LC-Display (plus zwei Stellen Exponent), sieben unabhängige (nicht-flüchtige) Speicher, deutlich mehr Funktionen (u. a. Statistik, Regressions- und Integralrechnung), Tastatur etwas schwammig aber durchaus brauchbar (und vor allem bis zum heutigen Tage absolut prellfrei) ließen den TI weit hinter sich. Und das wichtigste: Der Rechner war programmierbar! Der Programmspeicher konnte zwar nur 38  "Rechenschritte" speichern (aufgeteilt auf bis zu zwei Programme), aber damit war durchaus mehr anzufangen als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Für mich war das der Einstieg in die Welt der Programmierung. Vermißt habe ich bei ihm eigentlich nur die Umrechnung in verschiedene Zahlensysteme. Besonders erwähnenswert ist außerdem der unglaublich geringe Stromverbrauch. Ich habe ungelogen immer noch die erste Batterie drin!
Der Almetare-Rechner kann beliebig viele Programmschritte speichern und die Programme in eine Datei sichern. Zusätzlich gibt es einen einfachen Programmeditor und einen Editor zur Eingabe von Werten für statistische Berechnungen.
Casio fx-3600P

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Casio fx-85v

Dieser Rechner wurde 1992 gekauft und ist als Dauerleihgabe in meinen Besitz gekommen. Vom Funktionsumfang und der Bedienung her entspricht er ungefähr dem zehn Jahre älteren fx-3600P. Allerdings fehlen ihm die Programmierbarkeit und Integralrechnung, und die Tastatur besteht nur aus einer Gummimatte. Dafür ist er solarbetrieben, hat allerdings zur Sicherung der Konstantenspeicher und zum Betrieb bei schlechtem Licht zusätzlich eine Batterie. 
Nach dem TI-30 ist dies der zweite realisierte Almetare-Rechner.
Casio fx-85v

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Verweise auf andere Taschenrechnerseiten


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